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Baustellen-Etikette

Autor: 
E. Rüdiger Weng

Unsere Maler waren schon länger mit der Außenfassade und den Fenstern beschäftigt. Da das Gerüst nun schon mal stand, sollte auch das Holz am Giebel mit Metall verkleidet werden. So muss es in Zukunft nicht mehr mit Farbe auf Optik und Haltbarkeit getrimmt werden. Ein Klempner war gefragt. Das Angebot passte und der Handwerker wurde beauftragt. Es passte anschließend auch die Leistung. Was nicht passte bzw. den Malern und uns mit Recht negativ auffiel, war, dass die beiden Herren Klempner nicht einmal ein Hallo oder Grüß Gott den Malern oder gar uns zuwarfen. Ein bißchen Etikette hätte nicht geschadet und das Miteinander freundlicher gestaltet. Auch ein Tschüss den Bauherren gegenüber kam nicht über die Lippen. Man war halt weg. Schade, dass so gute Arbeit einen negativen Touch bekommt.

Dabei geht es auch anders. Zum Arbeitsstart haben sich unsere Maler immer per Handschlag angemeldet, besprochen, was sie machen und letztendlich zum Arbeitsschluss per Handschlag verabschiedet. Und das nicht ohne einen Hinweis darauf, wann es wie weitergeht.

Tipp
Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihre Mitarbeiter die Etikette beherrschen. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter darüber, wie Sie es gerne hätten. Sprechen Sie die gewünschten Verhaltensweisen genau durch. Z. B.:

  • Vorstellen der eigenen Person mit Vornamen und Namen am ersten Arbeitstag.
  • Begrüßung des Bauherrn per Handschlag zum Arbeitsbeginn und …
  • … Information über die geplanten Tätigkeiten.
  • Verabschiedung zum Arbeitsschluss per Handschlag und …
  • … Information über die Fortsetzung der Arbeiten.

Und kontrollieren Sie das Vereinbarte. Leben Sie es aber bitte auch selbst vor, denn sonst sind Ihre Worte unglaubwürdig.

In diesem Sinne
Ihr E. Rüdiger Weng

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