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Know-how strukturiert zu nutzen, sichert den Erfolg

Autor: 
Wolfgang Koczelniak

Die Kontinuierliche Verbesserung im Bauunternehmen – kurz KVP – ist in aller Munde. Doch: „Was verbirgt sich hinter KVP? und „Wie wendet man KVP im eigenen Unternehmen konkret an?“ Bei KVP handelt es sich um eine einfache Methode, das vorhandene Know-how der Mitarbeiter im Unternehmen gezielt abzurufen und einzusetzen. Wer dieses Verbesserungspotenzial für seinen Betrieb nutzt, stärkt seine Marktposition nicht nur, sondern ist seinen Wettbewerbern immer einen Schritt voraus: „Unternehmen, die es einsetzen, entwickeln sich dynamisch und erzielen dauerhaft sichere Gewinne“, schildert Wolfgang Koczelniak von Koczelniak Consulting seine Erfahrungen.

 

Mit KVP die Ressourcen sinnvoll nutzen
„KVP optimiert die wertschöpfenden Prozesse und hilft Verschwendung zu verhindern“, erklärt der Experte. Er konkretisiert: „Mitarbeiter durchleuchten ihren eigenen Verantwortungsbereich, egal ob in der Verwaltung oder auf der Baustelle.“ Sie sollen Schwachstellen und Probleme selbst aufdecken, gemeinsam stimmige Lösungen entwickeln und diese umsetzen. „Diese Form des Vorgehens stärkt nicht nur die individuelle Motivation, sondern auch den Teamgeist“, kennt der Experte die positiven Wirkungen. Er unterstreicht, dass das Streben nach Verbesserungen immer das gesamte Unternehmen in den Blick nehmen muss, das langfristig dann auch in seiner Gesamtheit profitiert.

KVP in der Baupraxis
Mit Hilfe von KVP lernen Teams, wie sie ihre Arbeitsprozesse systematisch verbessern können. In der Folge steigern sie die Arbeitsqualität, verringern Kosten oder reduzieren Mängel. Strukturierte Besprechungen dienen ihnen dazu, eigene Arbeitsabläufe und -ergebnisse auf Schwachstellen zu prüfen. Sind die Ursachen gefunden, werden Lösungen entwickelt und die notwendigen Maßnahmen festgelegt, die die Teams danach umgehend umsetzen. In den regelmäßig stattfindenden Besprechungen wird auch überprüft, ob die Umsetzung in der Praxis funktioniert. Unter Umständen werden notwendige Korrekturen vorgenommen und weitere Verbesserungen erarbeitet.

Geringer Aufwand
„Zunächst hört sich das für viele nach einem großen Aufwand an“, kennt Koczelniak die Reaktionen in den Unternehmen. Doch diese Sorge ist nicht berechtigt. Die erforderlichen Besprechungen sollte es in der Regel ohnehin bereits in den Unternehmen geben. In der Praxis besprechen sich sowohl Bauleiter, Poliere oder verschiedene Abteilungen regelmäßig untereinander. „Die Kunst von KVP liegt lediglich darin, die vorhandenen Besprechungen gezielt zu nutzen“, erklärt er. Dies beginne schon bei der Moderation ziehe sich über die Präsentation von Daten und Fakten und beinhalte auch deren Interpretation. Ergibt sich tatsächlich ein Mehraufwand, ist der rasch durch eine effizientere Arbeit und höhere Arbeitsqualität wieder wettgemacht. Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit inbegriffen.

Wolfgang Koczelniak
Telefon: 07542 951790
eMail: k100[at]koczelniak[dot]de